15. März 2017
von Detlev
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Unser Ur-Brot

Ein Bericht aus der Mühlenbäckerei

Heute ist ein besonderer Tag, es wird gebacken. Nichts Außergewöhnliches, schließlich tue ich das seit fast 30 Jahren einmal pro Woche. Auch nicht arbeitsreich, ‘alles geht von selbst’, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich liebe es. In der Küche versteht man sein eigenes Wort nicht mehr, während die Steinmühle 2,25 kg volles Korn fein schrotet und mahlt. Die Küchentür bleibt zu, damit es mollig warm wird in der Backstube. Am liebsten mag ich, wenn ich mit den bloßen Händen das letzte Pfund Mehl in den großen Teigberg einarbeite, das hat jedes Mal etwas archaisches.

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12. März 2017
von Detlev
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Ur-Roggen und -Weizen

Die alten Körner gibt es noch

Wer als Kartoffel die Linda schätzt, und auch bei Äpfeln gern auf alte Sorten setzt, der weiß wovon ich in diesem Beitrag schwärmen will. Statt unseres im letzten Jahrhundert immer mehr auf Ertrag und ‘Backqualität’ gezüchteten Weizens bauen heute Bio-Bauern wieder mehr Urgetreide an, wie zum Beispiel ‘wildes’ Einkorn. Botanisch gesehen hat Einkorn einen einfachen Satz von 14 Chromosomen, und die aktuellen Weizensorten mit 42 Chromosomen sind nicht mehr näher verwandt mit ihm (siehe: Superkörner, Seite 37). Als Ur-Roggen nutzen wir heute in unsere Küche den Waldstauden-Roggen (siehe: Unser Ur-Brot), und als Ur-Weizen, auch zum Backen von Waffeln, nehmen wir Einkorn. Viele, die eine Glutenunverträglichkeit bei sich vermuten, kommen mit Vollkornmehl aus Ur-Roggen und -Weizen gut zurecht.

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27. Februar 2017
von Detlev
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Frisch, lecker, WholeVood! Aus Liebe zum Leben.

Warum Junk Food keine nachhaltige Lösung ist zum Wohl von Mensch und Tier.

Wirklich tragfähig sind Entscheidungen, die wir aus Liebe zum Leben treffen. Tiere können nicht selbst für ihr Wohlergehen in unserer modernen Welt kämpfen, sie brauchen unsere andauernde kraftvolle Unterstützung. Schon deshalb verzichte ich sehr weitgehend auf Junk Food, die mich nur fett, schwach und krank macht. Vegan, gesund, und lecker sind zum Glück keine Gegensätze, und WholeVood ist das beste Beispiel für wirklich nachhaltige Ernährung. Aus Liebe zum Leben.

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1. Januar 2017
von Detlev
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Vegane Lebensmittel

Unser Einkaufszettel

Wir leben in Berlin, und den größten Teil unserer Lebensmittel kaufen wir im Bio-Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt ein. Wir wählen natürlich die am wenigsten industriell verarbeiteten Produkte, möglichst aus Bio-Anbau, wie:

  • Frisches Gemüse, wenn verfügbar regional
  • TK-Gemüse (eher selten, weil bei uns das Angebot an frischem Gemüse wirklich sehr gut ist)
  • Frische Früchte, ungeschwefeltes und ungesüßtes Trockenobst
  • Roggen, Dinkel, Weizen, Kamut, und Naturreis als Vollkorn, sowie Hirse und Quinoa
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Eat and Run, Scott Jurek

29. Dezember 2016
von Detlev
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Eat & Run, Scott Jurek

Eat & Run, Mein ungewöhnlicher Weg als veganer Ultramarathon-Läufer an die Weltspitze, von Scott Jurek

Im Buch: ‘Eat & Run’ von Scott Jurek erwarten dich 21 spannende Kapitel über seine Rennen und die Entwicklung zum Ausnahmeathlet. Jedes Kapitel endet mit wertvollen Tipps zum besseren Laufen, und mit einem seiner veganen Lieblingsrezepte.

Andere machen sich Gedanken, wie sie vegane Kost ergänzen müssen, um sie gleichwertig zu einer Ernährung mit Fleisch und Milch zu machen. Scott Jurek dagegen ist von der reinen Pflanzenkost überzeugt, und er ist zu ihr gekommen, weil sie ihn besser ernährt. Er achtet auf Vollwertigkeit und Abwechselung, und ansonsten nur noch auf die notwendige Energiemenge für seine Extremleistungen. Über die erforderliche Eiweiß-Zufuhr z.B. denkt er nicht mehr nach, die sei automatisch gewährleistet. Dieser Meinung bin ich auch: Vollwertige Pflanzenkost enthält alles was du brauchst.

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27. Dezember 2016
von Detlev
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Brotaufstrich: 90% Gemüse mit nativem Rapsöl und wenig Salz

Brote mit diesem Aufstrich sind zum satt essen

Der Brotaufstrich ist schnell selbst gemacht. Ein Teil ist zum sofortigen Verzehr gedacht, der Rest zum Verbrauch innerhalb der kommenden 1 bis 2 Wochen. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, nur bezüglich Öl und Salz empfehlen wir die Entwicklung eines festen Standards. Wir nehmen 8% natives Bio-Rapsöl, und nur 0,4% Meersalz. Anders als Fertigaufstriche sind sie zum satt essen.

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26. Dezember 2016
von Detlev
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China Study, Dr. T. Colin Campbell et al.

“Es gibt praktisch keine Nährstoffe in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs, die nicht in besserer Form von Pflanzen bereitgestellt werden.”

S. 246, China Study

“There are virtually no nutrients in animal-based foods that are not better provided by plants.” S. 230, The China Study

Für mich ist die China Study von Dr. T. Colin Campbell das Standardwerk über vegane Ernährungsweise. Ich befürchte, dass in der heutigen politischen Situation die erforderlichen Millionen für eine derart umfassende, unabhängige Forschung nicht noch einmal bereitgestellt werden. Die China Study sollte Pflichtlektüre sein für alle, die mit der Erziehung und Ernährung unserer Kinder beauftragt sind. Das Buch ist in allgemeinverständlicher Sprache geschrieben. Eine Kurzfassung von etwa 3 Stunden gibt es als Hörbuch, gesprochen von Christoph Maria Herbst, der nach dem Lesen des Buches selbst seine Ernährung komplett umgestellt hat. Das könnte auch für dich ein Start sein, oder?

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30. November 2016
von Detlev
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“Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.”

Die Umstellung auf WholeVood wird dir umso leichter fallen, je schneller du heimisch wirst in deiner neuen Küche. Darauf darfst du dich freuen, denn das wird spannend! Für den Fall, dass du dich überflutet fühlst von widersprüchlichen Informationen, und erschlagen von der Menge an veganen Supermarktartikeln, findest du hier einen ganz simplen Weg, der dich schnell zu eigenen praktischen Erfahrungen führen wird. Es gibt so viel zu entdecken, und das Tempo ist nicht entscheidend.
Zitat: “Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne” ist ein Buchtitel von Hermann Hesse, 1986 Suhrkamp Verlag, über “Lebensstufen”. Weiterlesen →